GM treibt Kauf von Chrysler nicht voran - Presse

NEW YORK (Dow Jones)–Die General Motors Corp (GM) treibt den möglichen Kauf der DaimlerChrysler-Tochter Chrysler Group nicht voran. Dies schreibt die “Detroit Free Press” (Dienstagausgabe) unter Berufung auf den Verhandlungen nahe stehende Personen. GM habe zwar bereits im Herbst 2006 mit DaimlerChrysler über einen möglichen Deal gesprochen, in jüngster Zeit hätten aber keine Verhandlungen stattgefunden.

“The Detroit News” hatte am Montag unter Berufung auf mit der Materie vertraute Personen berichtet, GM gehöre weiterhin zur Gruppe potenzieller Käufer der Chrysler Group. Das Angebot des US-Automobilherstellers von Ende Januar für die US-Tochter der DaimlerChrysler AG liege weiterhin “auf dem Tisch”.

Unterdessen schreibt “Detroit Free Press” unter Berufung auf Kreise, GM selbst glaube nicht an einen Zuschlag. Der Konzern wolle auch nicht um den Wettbewerber kämpfen, die Risiken seien zu groß. Die Verhandlungen als “Offerte” zu bezeichnen sei wohl etwas zu hoch gegriffen gewesen. GM werde aber wohl auch scheitern, da die ebenfalls interessierten Private-Equity-Firmen einen höheren Preis für Chrysler böten, zitiert die “Detroit Free Press” die Personen weiter.

Datum: Dienstag, 27. März 2007 11:53
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